Historie

  • 1606

    Beim Bau des Aschaffenburger Schlosses tritt der Name Winterhelt im Zusammenhang mit einer Rechnung für die Lieferungen von Werksteinen das erste Mal auf.
  • 1619

    Der Steinmetz Hans Winterhelt wird in der „Steuerschatzung“ als Bürger Miltenbergs erwähnt.
  • 1872

    Die Gründung des Steinmetzgeschäftes erfolgt durch den Kaufmann, Großhändler und Schiffsbesitzer Caspar Winterhelt, der später auf Grund seiner Erfolge mit dem Titel Kommerzienrat geehrt wird. Die Firma C. Winterhelt ist damit eine der ältesten deutschen Natursteinfirmen.
  • 1910

    Caspar Winterhelt stirbt, seine Nachkommen und die damaligen Geschäftsführer werden Teilhaber.
  • 1911

    Die OHG C. Winterhelt hat 250 Beschäftigte im Hauptbüro in Miltenberg, zwei Niederlassungen, neun Werkstätten sowie neun Steinbrüchen.
  • 1872 bis 1914

    Hauptabsatzgebiet ist in dieser Zeit Frankfurt, Köln, Düsseldorf sowie das gesamte Rheinland bis einschließlich Holland.Es erfolgen Lieferungen ins Ausland u. a. an den Baumeister des Zaren in St. Petersburg für des Winterpalais. In Deutschland kann die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und das Charlottenburger Tor in Berlin, die Hohenzollernbrücke in Köln sowie zahlreiche Tietz-Warenhäusern genannt werden.
  • 1924

    Bei der Konsolidierung nach der Inflation bestehen folgende Betriebsstätten:
    die Hauptverwaltung Miltenberg, 5 Technische Büros, 1 Steinsägewerk, 13 Steinmetzwerkplätze sowie 19 Steinbrüche.
  • 1928

    Weltwirtschaftskrise
    Ausscheiden der meisten Gesellschafter.
    Übernahme der alleinigen Geschäftsführung durch Anton Söller.
  • 1932

    Ende der Krise für die Firma C. Winterhelt:
    erster Auftrag über 1,4 Millionen Mark für das Kaufhaus der Karstadt AG. in Berlin Neu-Köln und Auftrag für das Kaufhaus Beyenkorff in Rotterdam/Holland.
  • ab 1933

    Aufschwung der Bauwirtschaft im „Dritten Reich“ und gute Auftragslage der Firma durch Staatsbauten wie das Olympiastadion und das Luftfahrtsministerium in Berlin, sowie zahlreiche Autobahnbrücken.
  • 1939

    Bei Kriegsausbruch werden über 1100 Mann beschäftigt.
  • 1940

    Oskar Winterhelt scheidet als Gesellschafter aus, damit gehört die Firma C. Winterhelt der Familie Söller.
    Das Anwesen Burgweg 79 in Miltenberg, das sogenannte „Weiße Schlösschen“, wird für die Hauptverwaltung erworben.Dieses ist auch heute der Sitz der Firma Winterhelt. Um den Fortbestand der Firma in der Kriegswirtschaft zu sichern, wird ein Baugeschäft angegliedert.
  • 1946

    Aufgrund der Betriebserlaubnis und die Lizenz für das Arbeiten in den westlichen Besatzungszonen, die der Firma C. Winterhelt durch die amerikanische Militärregierung erteilt wird, kann sich die Firma in die Wiederaufbauarbeiten einschalten und sowohl den Natursteinbereich sowie den Baubetrieb voll auslasten.
  • 1955

    Durch den Wiederaufbau hat die Firma C. Winterhelt über 600 Beschäftigte. Das Hauptbüro ist in Miltenberg. Weiter bestehen fünf Niederlassungen, 31 Steinbrüche, drei Steinsägewerke sowie neun Werkplätze.
  • 1958

    Ausführung der Natursteinarbeiten im Deutschen Pavillon auf der Weltausstellung in Brüssel
  • 1960-1978

    Hochzeit der Fassadenbekleidung in neuer Technik: „hinterlüftete Fassade“. Es werden allein 52 Aufträge für die Kaufhof AG, über ein Dutzend für die Karstadt AG sowiefür Banken und zahlreiche andere Warenhäuser ausgeführt.
  • 1975

     Im „Jahr der Denkmalpflege“ waren insgesamt 230 Fachkräfte, davon 45 Steinmetze am Stein und 45 eigene Versetzer beschäftigt.
  • 1975-1988

    Damit ist die Firma C. Winterhelt auch für anspruchsvolle Renovierungsvorhaben bestens gerüstet. U. a. werden ausgeführt:
    der Nordflügel des Frankfurter Hauptbahnhofes, das Schloss Bruchsal, der Dom zu Xanten, die Hohe-Dom-Kirche in Trier, die Katharinenkirche in Oppenheim, der Dom zu Speyer, St. Stephan in Mainz, der Renaissance-Garten in Leonberg, das Reichardshaus in Köln, Schloss Gottesau in Karlsruhe, das Büsingpalais in Offenbach, St. Agnes in Köln und der Hamburger Hof in Hamburg. Außerdem werden wieder zahlreiche Banken, Kaufhäuser und öffentliche Bauvorhaben u. a. der Hauptbahnhof Düsseldorf mit 4,5 Millionen Auftragssumme, ausgeführt.
  • 1998

    Gründung der Firma Winterhelt-Naturwerkstein GmbH als Natursteinkomplettanbieter.
  • 2008

    Gründung der Firma Winterhelt Montage GmbH
  • bis heute

    Kontinuierliches Wachstum, Ausweitung des Geschäftsfeldes auf internationale Zusammenarbeit